Jugendhilfe und Eigenmittel

Unverständnis des Ortsverbandes gegenüber den Darstellungen

 „Stadt Leipzig – ein Boxenluder? RB Leipzig in der Baby Box“ (Artikel Leipziger Internetzeitung)

Vor einer Weile wurden wir von einem Journalisten der Leipziger Internet Zeitung gebeten, Auskunft zu einigen Fragen im Zusammenhang mit der Willkommensbox in Leipzig zu geben, speziell zu Firmen, die damit Werbung in eigener Sache verbinden und zur Rolle des Kinderschutzbundes bei der Bestückung der Willkommensbox.

Daraus wurde drei Wochen später ein eigener Artikel. In diesem beschreibt der Autor seine Wahrnehmung der Dinge, unterlegt mit Zitaten aus unserer Zuarbeit.

Möglicherweise hat sich der eine oder andere Leser über die Zitate des Kinderschutzbundes innerhalb dieses Artikels gewundert. Wir jedenfalls waren sehr verblüfft (um nicht zu sagen: verärgert), was aus unserer Zuarbeit an die Redaktion geworden war. Hier daher zum Nachlesen die Fragen der Redaktion und unsere Antworten im Original, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können: Vollständige Korrespondenz

Besonders irritiert waren wir über den Satz „Die Geschäftsführerin des KSB ist – na klar – nicht selten im Zentralstadion bei RB- Heimspielen anzutreffen“. Diese Aussage findet man inzwischen nur noch in der Printausgabe, in der Online-Version wurde sie aus sogenannten „Kulanz-Gründen“ wieder herausgenommen. Der Satz verwunderte vor allem deshalb, da ich das Leipziger Stadion noch nie zu einem Fußballspiel erleben durfte.

Wenn man sich über Werbung und Strukturen in dieser Stadt unterhält, dann sollte man unserer Meinung nach sachlich bleiben und versuchen, die Situation in all ihren Facetten möglichst umfassend abzubilden. Eine solche Art der Diskussion hätten wir uns sehr gewünscht und wären erfreut gewesen, uns an dieser zu eteiligen. Der Artikel suggeriert unter anderem eine ängstlich-abhängige Haltung der freien Träger innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe von kommunalen Unternehmen. Dieser Eindruck mag zwar durch eine bewusst übertriebene Aussage des Journalisten entstehen, bildet aber generell eine verzerrte Realität ab. Den Umgang mit unseren Aussagen, die im Kontext des Artikels eine andere Bewertung erhielten, haben uns stark irritiert und betroffen gemacht.

Für Rückfragen zu diesem Artikel können Sie sich gern per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an uns wenden.

Kristin Drechsler, Geschäftsführerin

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